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 Betreff des Beitrags: Tod? (Teil III)
BeitragVerfasst: Do 22. Okt 2009, 19:30 
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Registriert: Do 15. Jan 2009, 11:49
Beiträge: 33
„Al'doer rath Malic“
Willkommen zurück Malic

Die beiden kannten sich offensichtlich, die Menschenfrau wirkte erleichtert, als sie endlich in der Lage war
ihre Umgebung war zu nehmen und die Mutter ordnete eine Pause an.
Ll’ianars Mitleid für dieses Wesen war verstummt, statt dessen war der erste Anflug von Hass da und wuchs in ihren Adern.
Ein stiller Brand in ihrem Inneren, der ihr etwas gewohntes vermittelte.

Warum rasten wir für diese Kreatur?
Wieso bin ich hier?


Sie gab der Frau die Schuld für alles was sie heute erlebt, gefühlt, und gesehen hatte.
Ll’ianar war sich nicht mal sicher ob ihre Reise nicht schon länger als eine Nacht andauerte.
Aber das war auch nicht weiter von Bedeutung, so oder so, es war zu lang.
Mit Verachtung beobachtet die Drow die Menschenfrau, während ihre Mutter es sich am Netz gemütlich machte und die Augen schloß.
Es schien als ob ihr einer der Fäden als Sicherheit nutzte. Sie würde nicht schlafen aber in eine Art Trance fallen.
Sie hätte verschwinden können, nur wohin? Es wäre alles viel einfacher gewesen, wenn sie gewusst hätte wie sie her kam.

Veilya während dessen war bemüht, ihren geschundenen Körper in eine ansehnliche Verfassung zu bringen.
Die restlichen Spinnenweben fielen zu Boden und sie richtete ihre Kleidung.
Eine mäßig-große Ledernde Tasche war an ihrem Gürtel befestigt und es klierte, als sie nach etwas suchte.
Alsbald hatte sie das Objekt ihrer Begierde in den Händen, eine kleine Phiole mit schwach gelblicher Flüssigkeit.
Ll’ianar kannte dieses Alchemistische Gebräu nur zu gut, ein Trank der die Heilkräfte des Körpers belebte und neue Energie schenkte.
Sie selber hatte immer einige von ihnen für den Notfall bei sich. Veilya leerte die Phiole und steckte sie wieder in die Tasche zurück.
Darauf nahm sie in einem unangemessen geringen Abstand neben Svirivyl platz um zu ruhen.
Ll’ianar erkannte an der kurzen Atempause das ihre Mutter sehr wohl dies mitbekam, doch nichts unternahm.
Es war nichts Besonderes an Veilya zu erkennen. Nichts was einen solchen Frevel rechtfertigte.
Ihre Mutter hatte aber schon des öfteren einen sonderbaren Umgang mit Menschen gepflegt.
Eigentlich waren auch Drow gewohnt diese Rasse um sich zu haben. Als Handwerker, Sklaven, in wenigen Establishment auch als Diener.
Die Mutter hingegen hielt sich Menschen wie jene Hunde.
Sie redete mit ihnen, gab ihnen kleinere Aufträge und was viel wichtiger war, das Gefühl geschätzt zu werden.
Ein Gefühl für das andere ihrer Art getötet hätten.
Trotzdem sah sie ihre Mutter nicht einmal betroffen, wenn eines jener Schoßtiere tatsächlich im Zeitlauf der Drow verloren ging.

Warum duldet sie diese Nähe zu einem Menschen? Einer unwürdigen Kreatur. Sklaven.

Schweig ,
drohte mental eine Stimme in ihrem Kopf,
erhol dich!
Wir haben einen langen Weg vor uns


Ll’ianar tat wie ihr befohlen und auch sie versuchte neue Kräfte zu finden.
Sie wollte keinen unnötigen Stress mit ihrer Mutter provozieren, nicht für einen Menschen.
All dies geschah lautlos unter den wachsamen Augen Yakardirrs.

Die Sonne mußte aufgegangen sein. Nicht das man hier unten wirklich etwas sehen würde. Es war Finster wie zuvor.
Aber die riesigen spinnenbeinartigen Säulen strahlten kaum merklich eine veränderte Wärme aus.
Das Getrommel vermischte sich mit weit entfernten Schreien und dem Heulen des Windes.
Svirivyl betrachtete das Netz, dessen Ende sie vom Boden aus nicht erblicken konnten.
Das schwache Leuchten hatte sie hier her geführt, es war ihre Verbindung zu Veilya.
Eine geschenkte Verbindung die niemand von ihnen wollte.
Eine Laune Lloth, eine Laune ihrer Kinder oder doch genau damit sie einmal hiervor stehen würde?

„Udos orn aluin“
Wir gehen weiter

Sofort öffnete Ll’ianar die Augen und sah zu ihrer Mutter. Ein dezentes Nicken erklärte ihre Bereitschaft.
Ll’ianar schaute kurz zu Yakardirr, die immer noch an der gleichen Pose stand und zu Veilya hinunter,
dann machte sie sich unverzüglich daran der Mutter zu folgen.
Ein kurzer kalt-strafender Blick jener deutete ihr aber, daß es wohl gewollt war jene mitzunehmen.
Die Kriegerin kam ihr zuvor.

„Flohlu udossa, Rivil“
Folge uns, Mensch

herrschte sie Veilya aus dem Schlaf. Etwas benommen blickte jene auf.
Ihre Augen verwehrten ihr noch den Dienst doch eine leichte Berührung ihrer Kette gab ihr die Fähigkeit das Dunkel zu durchdringen wieder.
Schnell hatte die Frau den Aufbruch realisiert und schickte sich an den beiden Priesterinnen zu folgen…

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