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 Betreff des Beitrags: Ende der Arbeiten
BeitragVerfasst: Mo 15. Jun 2009, 03:52 
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Registriert: Do 15. Jan 2009, 11:49
Beiträge: 33
Svirivyl legte die Utensilien bei Seite und begann mit dem Schwefel einen Spinnenkreis zu zeichnen. Penibel achtete sie auf die Symetrie
und das es eine schönes Gesamtbild ergab.
Fast verlor sie sich schon schwärmerisch in Details, doch ein flüchtiger Laut, des sich dem Ende nahenden Tieres, holte sie zurück und machte ihr den Zeitdruck bewusst, in den sie sich hat fallen lassen.
Trotzdem musste alles perfekt sein!
Lloth duldete keine Schlamperei und um nichts auf der Welt wollte die Drow dies hier noch mal erledigen müssen.
Zwei mal im Leben war schon einmal zu viel.
Alles fand seinen Platz,
das Gift an den Fängen der Spinne,
die Perlen wie Augen,
der Vogel auf dem Hinterleib.
Noch lebte er und Svirivyl konnte beginnen. Die Drow schloss die Augen und lautlos formten die Lippen die Bitte. Dann zog sie ihre Klinge, liebevoll glitten die weichen Finger über den kalten Stahl. Am Ende der Schneide änderte sie den Winkel und ein Riss klaffte die Haut in zwei. Mit träumenden Blick fixierte Svirivyl die Wunde. Ein dicker dunkler Tropfen der nur kurz den Kampf mit der Spannung zu gewinnen schien. Sie musste nicht mal drücken damit das Blut sich seine Bahn formte. Sie drehte die Finger und trat an den oberen Rand des Kreises. Über dem ersten Bein der Spinne verharrte sie, bis das Blut hinab fliel, zwischen Kreis und Bein eine Verbindung erstellend.
Mit der göttlichen Macht Lloths,
soll Verschmelzen was heute zusammen geführt.

Die Worte waren lautlos und trotzdem standen sie irgendwie im Raum
Sie ging weiter zum nächsten Bein der Spinne auf dem Boden. Die Wunde pochte und Svirivyl konnte spühren wie ihr Herz das Blut hinausdrückte aus ihrem Körper.
In ihrer Erinnerung erschien ein Bild, wo Wärme aus genau so einem Schnitt zu entweichen schien, so als sei sie ein gefangenes Lebewesen, welches endlich frei wäre und doch nach wenigen Schritten nur die Verendung fand. Der Tropfen fand ebenfalls seinen Platz auf dem Boden.
Mit der göttlichen Macht Lloths,
soll Verschmelzen was heute zusammen geführt.

Abermals erklang die Bitte nur lautlos, genauso wie die nun folgenden.
Wieder am Kopf angekommen brannte die Wunde zwar noch, aber die Blutung hatte nachgelassen, so dass die Drow bei den letzten zwei Beinen tatsächlich noch ein wenig hatte nachhelfen müssen.
Ihr Blick ruhte auf den Raben. Er war kalt aber noch am Leben. Immer noch.
Kurz kamen ihr Zweifel, es war lange her.. hatte sie ihn tatsächlich falsch eingeschätzt?
War dieses Wesen zäher als erwartete?
Svirivyl beobachtete ihn.
Doch schon bald sollte ihre Unruhe besänftig werden.
Der Vogel tat seinen letzen Atemzug und Svirivyl formulierte ihre Bitte deutlich, während sein Körper sich das letzte Mal entleerte.
„Mit der göttlichen Macht Lloths
soll Verschmelzen was heute zusammen geführt.“

Ein kurzer Wink entzündete den nun blau flammenden Schwefel und die Macht ihrer Göttin verdunkelte den Tempel …..

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