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 Betreff des Beitrags: Narkuth del Lloth
BeitragVerfasst: Do 5. Feb 2009, 22:39 
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Registriert: Fr 30. Jan 2009, 23:00
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LLOTH, (auch Lolth/Loethe genannt) ist die Hauptgöttin der Dunkelelfen. Sie hat kaum Anhänger unter anderen Rassen, auch wenn Lloth gern von Oberflächenelfen oder Menschen angebetet werden "würde"! Ursprünglich ist sie eine elementare Kraft der Finsternis und des Bösen. Lloth selbst ist eine extrem chaotische und sprunghafte Göttin. Man erzählt sich, dass sie in Form einer Riesenspinne über die Drows wacht und sie leitet. Und nur durch eine nebelhaft, hässliche Erscheinung in direkten Kontakt mit Ihren Dunkelelfen tritt - Yochlol - Die von Lloth Geschaffene - Ein Medium, welches die Botschaften Lloths verkündet, eine scheußliche Abbildung einer Fratze, die sich nur zeigt, wenn Rituale durchgeführt werden. Wird entweder in solchen Riten angerufen und beschworen oder zeigt sich unberechenbar während einer Messe die zu Ehren Lloths gehalten wird.

Eine Lehre von Lloth ist es, dass Frauen mehr wert sind als Männer, da sie selbst weiblich ist. Die männlichen Untertanen sind nur Diener und kommen nie in die Position ihren Willen zu empfangen. Alle Städte in denen Lloth's Religion vorherrscht, werden im Matriarchat regiert. Die Stellvertreter Lloth's sind hier die Mütter Oberinnen (Ilharessen) des herrschenden Konzils, die alle wichtigen Entscheidungen für die Stadt treffen. Sie liebt es über alles ihr Volk zu beobachten, vor allem die Intrigen, die die Priesterinnen untereinander spinnen.

Neben Lloth gibt es noch weitere dunkelelfische Gottheiten (siehe weiter unten), welche aber an Macht und Bösartigkeit alle auf ewig in ihrem Schatten stehen und, da Lloth es war, die einst die Rasse der Drow in die rettenden Höhlen führte, mangelt es ihnen auch an Anhängern. Trotz ihrer chaotischen Gesinnung ist Lloth sehr darum bemüht, großflächige offene Auseinandersetzungen zwischen den Drow zu vermeiden. Lloth wünscht den Streit; er stärkt und verbessert die Drow.

Lloth fördert zwar den Konflikt zwischen den Dunkelelfen, da sie glaubt, dass dies ihr Volk fördert, jedoch verabscheut sie lange Kriege und Schlachten die sich über Dekaden hinziehen. Aber um zu verhindern, daß ein Solcher außer Kontrolle gerät, muß ein Adelshaus, dem der Sinn danach steht, ein anderes auszulöschen, dies in einem raschen, massiven und alles niederwerfenden Schlag tun. Dauernde Nadelstiche, Morde und langanhaltende, aufreibende Angriffe werden verurteilt, und eine Konklave von Adelshäusern schließt sich zusammen, um das angeklagte Haus auszulöschen. Solch kurze Kriege tragen auch oft nur zu der Belustigung Lloth`s bei, indem sie selber in die Kämpfe eingreift und sie massiv beeinflusst. Ein Krieg soll so schnell und präzise durchgeführt werden wie möglich und wenn dem Angreifer dies nicht gelingt, so soll der volle Zorn der Lloth über diesen hereinbrechen!

Der Sinn der ganzen Kriege liegt in zwei wichtigen Punkten verborgen, erstens sollen die Dunkelelfen das Unterreich beherrschen und um dies zu bewerkstelligen sollen alle feindlichen Rassen ausgelöscht werden, schwächere sofort und die starken sollen so lang warten bis die Dunkelelfen selbst stärker geworden sind. Gerne spielt sie mit den Anhängern anderer schwarzalbischen Götter. Im Gegenteil dazu würde sie nie einen Drow zögern lassen, seinem Hass gegen eine andere Rasse freien Lauf zu lassen.

Hier sind die Anhänger der Lloth von grausamer Schnelligkeit und zielsicher werden die verschiedenen Gegner nach Gebrauchswert eingeordnet. Entweder Lloth braucht sie, damit sie wie die Ork oder die Dunkelzwerge (Duergar), für ihre Drow arbeiten oder sie werden als ignorante Störenfriede getötet, und zwar ohne Verhandlungen. Alles wird solange geduldet bis die Nützlichkeit eines Wesens verbraucht oder geschwunden ist. Deshalb beobachtet man oft, dass sie sich mit anderen Völkern oder Einzelpersonen verbünden, aber nicht etwa weil sie auf sie angewiesen sind, sondern um sie auszubeuten und sie im Glauben zu lassen, dass sie wichtig wären - das Mittel zum Zweck. Sobald diese Verbindung ausgeweidet wurde und die Drows ihren Nutzen gezogen haben, wird die fremde Rasse oder dieses ausgebeutete Wesen abgestoßen wie Unrat, da sie für die Drows nun keinerlei Wert mehr haben und ihre Nützlichkeit erschöpft ist. Meist wird aber ein solcher Vertragsbruch tödlich enden, sei es in einem schnellen lautlosen Tod oder Krieg.

Lloth hat den Drow zwei Kardinalziele vorgelegt. Das erste ist die Herrschaft über die Gebiete des Unterreichs. Das zweite Ziel ist die Ausrottung aller Elfen an der Oberfläche. Sie hasst die Freundlichkeit und Güte der Elfen, will sie vernichtet sehen oder gar als Anhänger ihrer eigenen Religion. Nebenbei fordert sie die Eroberung ihrer Länder, wobei das letztere eher symbolisch ist, da die Kräfte der Drow an der Oberfläche gelegentlich zu schwächeln beginnen.


GHAUNADAUR Derjenige der sich versteckt (The Elder Elemental God), niedere Gottheit der Schlicke und Schleime, Gott der Kreaturen der Unterwelt

Ghaunadauer ist der Gott der Schlicke, Schleime, Gallerte, Schnecken und anderer Kriechtiere. Man sagt er habe einst all diesen Wesen in einem Anfall von Wut den Intellekt gestohlen, so das die meisten seiner früheren Anbeter nicht mehr fähig sind ihm zu huldigen. Die wenigen die ihm geblieben sind, versuchen nun neue Wesen auf den rechten Weg zu bringen. Viele Dunkelelfen, vor allem männliche, die genug von den Lehren Lloth's haben, sind zu Ghaunadauer übergelaufen. Da dieser Gott keine Unterschiede in Geschlecht, Aussehen oder Verhalten macht ist er oft die Wahl von degenerierten Dunkelelfen und hin und wieder sogar von Menschen! Aufgrund der chaotischen Art von Ghaunadauer, hilft er oft selbst seinen geringsten Anbetern. Doch ist es auch schon vorgekommen, das er ohne Vorwarnung einen seiner Jünger verkrüppelt oder gar getötet hat! Man Munkelt das Ghaunadauer in früheren Zeiten ein mächtiger Elementargott gewesen ist, aber durch einen Vorfall hat er große Mengen seiner Macht verloren und genießt nun nur noch den Status einen Niederen Gottes. Er hat viele Feinde und keine bekannten Verbündeten. Seine größte Konkurrenz ist Lloth, die für sich allein die Herrschaft der Dunkelelfen beansprucht

ELISTRAEE - Die dunkle Jungfrau, niedere Gotteit, Göttin der guten Drow, des Tanzes und Gesanges - Feindin von Lloth

Elistraee ist die Göttin des Liedes, des Tanzes, des Schwertkampfes und der Jagd. Jene Dunkelelfen, die sich aus den Klauen der boshaften Gottheiten winden konnten und dem Unterreich für immer den Rücken gekehrt haben beten meist zu Elistraee. Die Dunkle Maid, wie sie auch oft genannt wird, hat kaum Anhänger unter den Menschen, ihre Anbeter sind meist Elfen, Dunkelelfen oder Halbelfen. Elistraee liebt den Tanz und die Musik und oftmals kann man ihre Stimme in den Wäldern ihrer Anhänger vernehmen, ein leises, aber sehr gefühlvolles Lied. Jeder der dieses Lied hört weiß, dass Elistraee irgendwo um ihn ist. Oftmals taucht sie auf, wenn ihre Anhänger und Priesterschaft eine Feier ihr zu ehren abhalten. Diese Zeremonie ist immer verbunden mit einem großen Lagerfeuer um welches ihre Anhänger fröhlich in der Nacht tanzen. Oftmals kann man dann eine Gestalt im Mondlicht entdecken, mit weißem wallenden Haar. Dies ist Elistraee die über ihre Schützlinge wacht und sie stets behütet. Elistraee selbst ist eine noch sehr junge und vor allem chaotische Göttin. Doch ist sie in keiner weise mit Lloth oder einer anderen chaotisch bösen Gottheit zu vergleichen. Elistraee respektiert das Leben und hasst den Kampf, den Krieg und die Zerstörung. Sie liebt alles was Freude, Spaß und den Zusammenhalt unter ihren Anhängern fördert, besonders das tanzen und singen. Elistraee mischt sich selten in die Angelegenheiten ihrer Priesterinnen ein und sie schickt nur selten einen Avatar um ihnen im Kampf oder Notsituationen beizustehen. Ein weitere großer Unterschied zwischen den bösen Göttern und Elistraee ist die Gleichstellung von Mann und Frau. Zwar dürfen nur Frauen Priesterinnen der dunklen Maid werden, doch stellen sich diese keinesfalls über die Männer, noch geben ihnen irgendwelche Befehle. Elistraee versucht das Leben der Dunkelelfen und ihrer restlichen Anhänger so zu gestalten wie sie es selbst für richtig halten. Sie mag keine Einmischungen in das Leben ihrer Schützlinge. Jeder soll sich so entwickeln, wie sie es für richtig hält.

Elistraee lebt nach sechs wichtigen Dogmen: 1. Hilf den starken, den Schwachen, den Dankbaren und den Groben gleichermaßen. 2. Sei immer nett, außer zu dem Bösen. 3. Ermutige überall zum Glücklichsein; Ermuntere Herzen mit freundlichen Worten, Späßen, Liedern und Lustigkeit. 4. Verteidige und unterstütze jedermann, fördere die Harmonie zwischen den Rassen. 5. Fremde sind deine Freunde. Den Heimatlosen muß Schutz vor Stürmen gewährt werden, auch unter deinem Dach. 6. Vergilt Grobheit mit Freundlichkeit. Vergilt Gewalt mit rascher Gewalt, damit möglichst wenige Verletzt werden und Gefahr schnell aus dem Land gebannt wird.

Das heißt jedoch nicht, das Anhänger von Elistraee nicht kämpfen. Sie bemühen sich zwar den Frieden zu wahren, doch nicht immer gelingt dieses. So werden alle Anhänger der Göttin ermuntert, den Umgang mit dem Schwert zu üben, um stets auf der Hut vor dem Bösen zu sein und es notfalls zu vernichten.


Vhaeraun, Gott der Diebe

des Diebstahls und der männlichen Dunkelelfen ist ein Förderer der Dunkelelfenziele auf der Oberfläche. Er hofft durch diese Förderungen die Elfen wieder zusammenzuführen und so eine starke und einheitliche Nation der Elfen zu bilden (mit ihm an der Spitze der Götter). Er verachtet alle Nichtelfen und strebt die Vernichtung aller anderen an. Vor allem sollen Zwerge und Gnomenrassen zerstört und wenn dies nicht möglich ist, sollen sie wenigstens gemieden werden. Vhaeraun ist ein Gott im niederen Status der Macht, das bedeutet jedoch nicht, das er sich anderen nicht entgegenstellen kann, bzw. sich ihnen unterwerfen muss. Vielmehr ist seine Macht fast annähernd so groß wie die von Lloth, ist er doch ihr größter und auch mächtigster Rivale; Vor allem da er die männlichen Dunkelelfen dazu ermutigt sich gegen die oftmals bestehende Vorherrschaft der Llothpriesterinnen aufzulehnen. Vhaeraun ist eine hochmätige und eitle Gottheit, er fördert das verdeckte Vorgehen, die Spionage und Intrigen, solang es seine Ziele voranbringt oder seine Gegner schwächt. Er erfreut sich an all diesen Dingen, wenn sie seine Anbeter oder Priesterschaft durchführt. Sollte es jedoch jemand wagen gegen Vhaeraun mit denselben Mitteln vorgehen, so reagiert er oft sehr ärgerlich. Er ist dafür bekannt fast legendär lange beleidigt zu sein und er vergisst nie. Vhaeraun ist ein sehr aktiver Gott, der es sich nicht oft nehmen lässt sich von den Taten und Bedürfnissen der Anbeter fernzuhalten.


JI`MASRO - Göttin der Ordnung

Dargestellt durch einen schwarzen Nebel oder in der Form eines Skorpions, folgen ihr eine kleine Bande nomadischer Drows bekannt als die "Ordnung der Schatten! Es ist sonst wenig bekannt über sie und kaum einer kennt sie mit Ausnahme der Anhängerschaft der Lloth. Im Laufe des Alters einer jungen Drow egal welcher Abstammung wird das Bild eines Skorpions innerhalb eines Dreiecks auf die linke Hand eingebrannt. Eine andere interessante Zeremonie ist noch bekannt; über die Reinigung der Erde, in der eine Priesterin die im Dienste von Lloth steht, gegessen wird (wenn sie noch lebendig ist). Dieser Feiertag wird auf jeden 3. neuen Mond ausgeführt. Ihre Anhänger bevorzugen zur Vermehrung Nicht-Drows besonders Menschen und Trolle.

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Schmerz singt mir das Schlaflied - Die Klinge und Schatten weisen mir den Weg


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