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 Betreff des Beitrags: Überwindung(Werdegang eines Magiers)
BeitragVerfasst: Mi 4. Aug 2010, 22:37 
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Es hatte ihn Überwindung gekostet, so unendlich viel Überwindung. Allein diesen Brief zu verfassen hatte unangenehme Folgen für einige der Niedersten der dunkelelfischen Gesellschaft. Es verschaffte La’gron Genugtuung dem Sklaven ein Branmal zuzufügen, es gefiel ihm wenigstens in dieser Beziehung der Herr der Lage zu sein. Doch diesen einen Brief, er musste ihn dennoch schreiben.
Erniedrigend, ein vernichtendes Urteil das sich in seinem Kopf bildete, ein verzweifelter Versuch irgendwie um diesen einen, letzten, Schritt herum zu kommen. Doch vergebens, um seine Macht zu stärken, seinen Einfluss auszubauen und schlussendlich im geheimen die Fäden zu ziehen musste er diesen Schritt gehen.
Lloths Wege waren zumeist grausam, seiner war es wohl besonders und dennoch machte sich alsbald ein Höhlenkobold auf dem Weg um den berüchtigten Hausmagier des Qu’ellar Ky’Alurs ausfindig zu machen.

Lloth tlu malla Qu’el’faeruk,

Die Ilharess wünscht, dass ihr meine weitere Ausbildung überwacht und geleitet, eure persönliche Anwesenheit ist dabei nicht beständig von Nöten, dennoch werde ich Euch über meine Fortschritte in schriftlicher Form benachrichtigen.
Es ist der Wunsch der Ilharess, dass wir zumindest einmal die Woche eine Zusammenkunft halten, auf dass mein Fortschritt rasch zu erzielen ist und meine Person dem ehrenwerten Qu’ellar Ky’Alur noch besser zu dienen vermag.

In Erwartung auf den ersten Termin,

La’gron, Faern

Es sollte nicht allzu lang dauern als La’gron auch eine Antwort erhalten sollte, allerdings auf sehr unkonventionelle Art, eingebrannt auf den Rücken eines Höhlenkobolds.

Der Wunsch der Ilharess will entsprochen sein, finde Dich zum ersten Zyklus am Turm ein.

Und so begann der Weg des Unterwürfigen erneut, stets darauf bedacht dem Lehrmeister zu gefallen...


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 Betreff des Beitrags: Echs' und Mensch
BeitragVerfasst: Sa 14. Aug 2010, 03:45 
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Es war ein angenehmes Gefühl was La’gron durchströmte, ein Gefühl der Macht und ein Gefühl von Lebendigkeit, doch genau diese Gefühle ließen ihn selbstgefällig lächeln was ihn promt einen kleinen Blitzschlag von seinem Lehrmeister einhandelte. Schmerz durchzoge jede einzelne Nervenbahn seines Körpers bis hinauf zu seinem Kopf, begleitet von einem krampfthaften Zucken..
,,Du hast es also auch gespürt Nichtsnutz, immerhin scheint in Dir zumindest ein Funke Talent zu stecken, aber wage es nicht Dich davon ablenken zu lassen! Nicht in meinem Unterricht!”
Es war das gleiche Spiel wie damals in Sorcere, ein Echs’ und Mensch Spiel wenn man so wollte, nur das leider der Lehrmeister die Echse und La’gron der erbärmliche Mensch war dessen Leben von der Gnade der Echse abhing.
,,Wie also wirkt man Magie La’gron? - In Sorcere hast du nur ein paar Spielereien gelernt in dem Vergleich an Wissen welches ich Dir vermitteln werde, also lausche nun aufmerksam oder spüre meinen Zorn:

Stell Dir ein Spinnennetz vor, ein unendlich großes Spinnennetz, dass sich um die ganze Welt spannt so wie wir sie kennen, ich rate Dir an dabei nicht naiv zu sein und zu glauben, dass die Welt mit dem Aufgang zur Oberwelt endet. Wenn ich die ganze Welt meine, dann meine ich damit jeden reudigen Menschen, jeden stinkenden Zwerg und jeden verräterischen Oberflächenelf und auch deren Lebensräume.
Dieses Spinnennetz zieht sich also durch alles und jeden und doch zieht es sich auch durch Raum und Zeit. Dieses Netz ist also in unzählige Fäden aufgeteilt, wir werden es von nun an Cress d’faer nennen und so wird es für immer in deinem Kopf bleiben!
Dabei haben wir eine strikte Trennung:

1.Lauske d’ement’e
2.Lauske d’barra
3.Lauske d’lar
4.Barra d’Lauske

1.Lauske d’ement’e

Feuer, Wasser, Erde und Luft. Elemente die auf unserer Welt wohl am häufigsten vorkommen sind auch im Cress d’faer am weitesten verbreitet, denn du wirst mir zustimmen, es ist wesentlich einfacher einen Feuerball zu erschaffen als ein Wesen zu beschwören.
So wirst du in dieser Welt jene Fäden am häufigsten finden, du wirst sie am einfachsten nutzbar machen können, wenn du sie in ihrer Reinform benutzt und konzentrierst.
Ich gebe Dir hier in meiner unsagbaren Güte, dass du in den tiefen Feuerhöhlen verstärkt
solche Fäden findest, sie bilden eine natürliche Quelle.

Aber dies soll es für deinen Unterricht vorerst gewesen sein, nun geh mir heraus finden ob die Ilharess bereits von den Veränderungen im Gewebe Kenntnis hat, wenn sie es nicht hat so hast du sie darüber nicht in Kenntnis zu setzen bis ich etwas anderes befehle.
Nun verschwinde!

Soll er doch verflucht sein, dachte La’gron als er durch die Gänge des Außenpostens huschte um Informationen über den Kenntnisstand der Ilharess zu sammeln, doch galten seine Gedanken wesentlich öfter dem Machtzuwachs den er geniessen durfte.
Doch jäh wurde im bewusst, dass auch die anderen Zauberer im Außenposten diese Veränderung gespürt haben müssen. Von nun an musste er also vorsichtiger sein.
Als er in seiner kleinen Kammer ankam ließ er sich auf dem Stuhl nieder und begann noch einmal die Aufzeichnung die er sich während des Unterrichts gemacht hatte zu studieren.
Das Echs’ und Mensch -Spiel war noch nicht ausgespielt...


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 Betreff des Beitrags: Lektion 2
BeitragVerfasst: Mi 18. Aug 2010, 16:24 
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Es war erneut für die Zusammenkunft mit seinem, ihm verhassten, Lehrmeister aber die Stärkung des Gewebes gab ihm ein klein wenig Zuversicht in seinem bestreben mächtiger als der alte Hausmagier zu werden und irgendwann wirde La’grons Stunde kommen, oder viel eher der Dolch der diesem reudigen Bastard die Kehle durchtrennen sollte.
Diesen Gedanken musste er dennoch in die hintersten Winkel seines Kopfes verbannen, denn sobald er seinen Lehrmeister erspähte, wie selbstgefällig er da saß, wurde er zu einem unterwürfigen Schosshund der scheinbar nur danach gierte von seinem Herren Befehle zu bekommen.

,,Ahh, La’gron, ich hoffe Du hast die Informationen die ich haben wollte?” - kam es mit gespielter Freundlichkeit, doch La’gron wusste genau was hinter dieser Fassade stecken konnte. ,,Die Ilharess hat also auch von jener Veränderung erfahren, ich verstehe. Nungut, dies ist zwar ein leidlicher Zustand doch nicht mehr zu ändern, beginnen wir also damit Dir weiter die allmächtige Magie unseres Volkes näher zu bringen. Du hast doch alles auswendig gelernt, was ich Dir das letzte Mal vortrug? Ich hoffe es für Dich....”, hier lächelte der Lehrmeister freudig auf, wahrscheinlich weil er gehofft hatte La’gron für das nicht lernen bestrafen zu können, doch er sollte enttäuscht werden.

,,Meister, ich habe gelernt wie ihr es befohlen habt, ihr habt mir den ersten Bestandteil der vier Wege genannt, die man auf dem arkanen Netz beschreiten kann; Lauske d’ement’e.
So werden Feuer, Wasser,Erde und Luft zusammen gefasst unter dem Netz der Magie.
Sie sind wohl die dominierenden Bestandteile dieser Welt, denn Wasser, Erde, Feuer und Luft snd die Elemente aus denen beinahe alles besteht...” beantwortete der Jüngere sachgemäßg die Frage des Älteren, was diesem ein unzufriedenes zischen entlockte.

,,Nungut, diese Aufgabe hast du also bewältigt. Lausche nun dem zweiten Pfad den wir fähig sind zu beschreiten und sei aufmerksam:

Der zweite Pfad, Lauske d’barra. Auf diesem Pfad wirst du erfahren wie du Zeit, Ort, Kontrolle und Illusion zu beeinflussen vermagst, wenngleich dies wohl ein schwieriges Feld darstellt. Auch sollte Dir bewusst sein, dass die Zeit zu verändern wohl eines der schwersten Unterfangungen ist, die je ein zauberndes Wesen zu vollführen gedacht hat. Der Schaden den du anrichten kannst, nicht nur für Dich selber sondern auch für die Welt und unsere gesammte Rasse sind so unberechenbar, dass das Experimente mit jenem Zauber von Sorcere aus verboten worden sind, nachdem ein verirrter Magier es tatsächlich zustande gebracht hatte, dass alle in seinem Qu’ellar so schnell gealtert sind wie erbärmliche Menschen. Dies war den Matronen der verbliebenen Häusern nur recht, doch Sorcere hat erkannt welche Gefahr davon ausgeht, sollte jemand erneut solchen Irrsinn begehen.

Aber nicht nur die Zeit vermagst du damit zu manipulieren, auch benutzt du es um einen Gegner zu verwirren oder ihm eine Illusion in seinen Kopf zu pflanzen. Du wirst auch in bei unserer nächsten Zusammenkunft merken, dass die verschiedenen Pfade sich überschneiden müssen, damit du gewichtige Magie wirken kannst, somit stellt dieser Pfad auch die Kontrolle über beschworene Wesen dar und man vermag mit ihm sogar Strecken zurück zu legen, für die du zu Fuß Jahre brauchen würdest.
Dies war es für den heutigen Tag, nun verschwinde, ich habe zu arbeiten...”

Anbei händigte der Hausmagier sogar noch eine Zeichnung aus, was an sich ungewöhnlich war, denn wer konnte schon Hilfe von einem Lehrmeister erwarten. Dennoch schob La’gron die Zeichnung in sein Notizbuch, denn er wollte beweisen das er mehr zu bieten hatte als dieser drittklassige Hausmagier. Auf dem Weg zurück in seine Kammer schaute er sich um, die Abwesenheit der restlichen Hausmitglieder ließen ihn vorsichtiger werden, denn vor den Toren des Außenpostens lauerten die anderen Qu’ellar und schienen nur auf einen Moment der Schwäche zu warten um in jenen einzufallen.
La’gron musste mehr Macht erhalten um sein eigenes Überleben zu sichern, so viel stand fest. Er musste den alten Zausel irgendwie dazu bewegen die Ausbildung schneller von statten zu ziehen, denn nur die Starken überlebten im Unterreich, dem Spielplatz des Grauens.

Übersetzung :

Laske D'barra - Fäden der Schatten


Dateianhänge:
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 Betreff des Beitrags: Der dritte Pfad, das Ende der Einführung
BeitragVerfasst: Fr 20. Aug 2010, 20:31 
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Er hatte es geschaft, er hatte einen hauchdünnen Pfad zum menschlichen Konzil gefunden. Magier Phorschnipschnap, den Namen dieses unbedeutenden Menschen konnte er sich einfach nicht merken, sollte also seine kleine Schnittstelle zum Puls der Menschen und ihrer primitiven Magie sein. Natürlich würde er seinem Meister davon nichts erzählen, Nein Nein, es war sein kleines ganz persönliches Geheimniss welches sich hoffentlich noch als recht nützlich erweisen sollte. Jedenfalls schweiften La’grons Gedanken um diesen Punkt während er sich erneut auf den Weg machte um eine Lektion in den magischen Künsten zu erhalten.
Er war erleichtert, dass er scheinbar der einzige war der ernsthaft versuchte weiter vorran zu streben, llothgefällig seine Macht zu erweitern um vielleicht eines Tages einer gewissen Yathtallar ihre Grenzen aufzuweisen, denn wie ein Menschensklave behandelt werden, dafür war sich La’gron dann doch zu fein zudem auch in seinem Körper der edle Saft pumpte. Die Schritte führten ihn weiter und weiter, wieso er der einzige war der intensiv weiter lernte, wieso die anderen nicht den Geschmack, den Hunger hatten die Erstarkung des Gewebes zu ihrem Vorteil zu nutzen, naive Schwächlinge. Das waren sie wohl...


,,La’gron, du bist spät!”, kam es zischend aus dem Mund des Lehrmeisters, die Hand schon angespannt. La’gron wusste was ihn erwarten würde, wenngleich er ziemlich sicher war, dass er rechtzeitig ist hatte er sich der Strafe des Lehrmeisters hinzugeben.
Schmerz, die sofortige Reaktion seines Gehirnes auf die erste kleine Blitznadel die der Lehrmeister auf den nackten Handrücken schickte, unzählige sollten folgen..
Erst nach einer geraumen Weile des Schweigens brach der Hausmagier die Stille.

,,Also, fangen wir an. Ich hoffe das ist dir eine Lehre, lasse mich niemals wieder warten!”, La’gron hätte ihm am liebsten alles Licht der Welt an den Hals gewünscht aber er war erfahren genug um diese, vergleichsweise milde Bestrafung und die Wilkür zu übersehen.
,,Hast du Dir auch gut die Zeichnung eingeprägt die ich Dir in meiner unendlichen Güte und meiner noch viel größeren Großzügigkeit überlassen habe? Gut, diese Zeichnung wirst du am Ende deiner Ausbildung bei mir zu deuten wissen, mir wirst du beweisen, dass meine so unendlich kostbare Zeit keine Verschwendung an deiner Person fand.


Kommen wir also zum dritten Pfad, Lauske d’Lar, der Pfad der Beschwörung.
Dies ist neben dem zweiten Pfad wohl der schwierigste auf dem du je wandeln wirst.
Es gibt mehrere Ebenen in dieser Welt La’gron, nicht nur jene in denen wir beide hier sitzen. Es gibt eine andere Welt auf der Dämonen hausen oder auch andere Kreaturen, wie viele Welten es wohl geben mag, das wird nie jemand so genau erfahren, denn all jene die sich auf machten diese Ebenen zu erkunden und zu zählen verschwanden und tauchten nie wieder auf, zumindest wurde es nie von Schreibern festgehalten.
Du wirst also, wenn du nicht ein vollkommen inkompentes Wesen bist, in der Lage sein mächtige Kreaturen zu beschwören.
Der vierte Pfad wurde Dir bereits ausgiebig in Sorcere erklärt, darüber muss ich also keine Worte mehr verlieren und nun kennst du die Grundlagen für die höhere Magie unseres Volkes, in der nächsten Stunde werde ich Dir näher bringen wie du nun Magie wirkst und erwarte von Dir danach die Beschreibung eines Zaubers als Beispiel. Und nun verschwinde, die Ilharess erwartet mich...”


Nach dem Unterricht fuhr er sich über den geschundenen Handrücken, einen kleinen Schwall heilender Magie durch jene treibend, ehe er den Handschuh wieder überzog um die Narben zu verdecken. Irgendwann...irgendwann würde der Hausmagier seiner Magie erliegen, er würde ihn zerquetschen wie man es mit Sklaven macht. Dann würde er, La’gron der Herr sein.
Mit einem grimmigen lächeln auf den Lippen tippelte er durch die Gänge, irgendwann würde es soweit sein...


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 Betreff des Beitrags: Re: Überwindung(Werdegang eines Magiers)
BeitragVerfasst: Mo 23. Aug 2010, 16:31 
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Viel war geschehen, die Einweihung des neuen Konzilgebäudes der Menschen war friedlich verlaufen, er hatte sogar mitgeholfen das Abbild des Siegels der Macht an einen neuen Ort zu verpflanzen, ein jeder der auch nur Funken einer magischen Ausbildung hinter sich hat wusste um die Bedeutung jener Siegel und so war es, auch wenn es widerwärtig war diesem Menschenpack zu helfen, doch ein wichtiges das eben diese “Zusammenarbeit” funktionierte. Würde das arkane Gewebe erst einmal außer Kontrolle geraten, dann gäbe es auch für sein Volk niemanden mehr zum unterjochen, denn sein Volk würde gar nicht mehr existieren. Leider vergaß die Yathtallar in ihrem blinden Glauben leider oftmals diese weltlichen Zusammenhänge, vielleicht wusste sie es auch nur einfach nicht besser. Aber diese Gedanken würden natürlich niemals laut an das Ohr eines anderen Drow dringen, sein Todesurteil wäre besiegelt, denn noch hatte er nicht die Macht ihr die Stirn zu bieten, noch nicht.

Ungeduldig tippelte er an seinem kleinen Rückzugsort hin und her, er dachte angestrengt darüber nach wie sich das Siegel entwickeln würde und warum es nur schemenhaft zu erkennen war und auch davon wie man die Yathtallar davon abhalten könnte einen Erzmagier eliminieren zu wollen, nahe zu ein unmögliches Unterfangen, denn wenngleich ein Mensch niemals an die Fähigkeiten eines Drows heran kommen konnte, das lag einfach in der Natur des Machtverhältnisses, war ein Erzmagier doch gefährlich nahe daran eine ernsthafte Bedrohung für den Vorposten darzustellen.
In seinen Gedanken vergaß er fast die Aufgabe die sein Lehrmeister ihm gestellt hatte, er sollte für die nächste Unterrichtseinheit eine erste Übung anfertigen also galt es rasch zur Bibliothek zu gehen und zu arbeiten, er hasste seinen Lehrmeister wirklich und eines Tages, ja eines Tages würde der Posten des Hausmagiers La’gron gehören. La’gron der Hausmagier, ein durchaus passender Titel für so einen höchst kompetenten Drow, wie der Träger dieses Namens selbst fand.

Einige Tage später erreichte den derzeitigen Hausmagier einige Schriftrollen, der Sklave brabbelte panisch etwas von “Erste Arbeit..” und verschwand schnell wieder unter den eiskalten Blicken des Hausmagiers, ehe sich dieser an das Lesen der Arbeit machen sollte.

Jatha’la Chath

(Vas Flam)

Vendui’ malla Jabbuk,

Hiermit erhaltet ihr die erst Arbeit die ich unter euren Lehren verfasst habe, ich hoffe sie erfüllen eure Erwartungen.

La’gron

Lauske d’ement’e (Elementarfäden)
Das Wirken jenes Spruches erfordert die Formung der elementaren Fäden, ob der Natur des Jatha’la Kri’sha, müssen diese das Feuer in sich tragen.
Um jene Fäden ausfinding zu machen braucht der geübte Wirker kaum konzentration, da diese im vergleich zu anderen Fäden wesentlich häufiger vor kommen, erst das formen jener Fäden verlangt dem Wirkenden einiges ab. Ebenso wie der “Durchbruch” in die Welt auf der der Wirkende sich befindet.

Lassrinn Areion (Durchbruch)
Der Durchbruch(wird in einer anderen Schrift genauer behandelt) stellt sich als eine vergleichsweise schwierige Angelegenheit da, denn für ein diesen ist es erforderlich, dass der Wirker seine geistige Kraft dazu nutzt eine Durchlässigkeit zwischen den Welten zu erschaffen, damit die entsprechenden Fäden in der Welt manifestiert werden. Der Wirker hat also dafür Sorge zu tragen, das die Durchlässigkeit für die entsprechend benötigte Anzahl der Fäden garantiert ist.
Hierbei sollte man beachten, dass es untersagt sei mehr als drei Zauber der selben Art direkt hintereinander zu wirken, denn sonst würden die Welten zu durchlässig werden und es könnte dazu führen, dass Magie ungehindert in die Welt des Wirkers eindringt.
Um den Durchbruch zu realisieren benötigt man dennoch, Aufgrund der Schwächung des arkanen Gewebes einige Hilfsmittel die im nächsten Teil behandelt sein wollen.

Hilfsmittel
Da die Schwächung des arkanen Gewebes weitgehend bekannt ist, ist es natürlich nicht ein Unbekanntes, dass Hilfsmitteln eine besondere Bedeutung beikommt.

III.a)

Die Worte der Macht: Jatha’la Chath ( Vas Flam), man erschafft also eine große Flamme, der Magiewirkende selbst entscheidet hierbei über die Intensität und Stärke jenes Zaubers, sofern es ihm seine Fähigkeiten gestatten. Danach hat der Wirker freie Kontrolle über jene Flamme, dies wird jedoch in Punkt IV. behandelt.

III.b)

Reagenzien, welche als zusätzliche Stütze funktionieren. Zu erwähnen währen in jenem Fall: die schwarze Perle und die Schwefelasche zu nennen.
Ersteres Reagenz dient der Energiezunahme des Zaubers, das zweite Reagenz dient der näheren Bindung an die Elementarfäden des Feuers.

Anwendung

1.Der Wirkende muss freie Sicht auf das gewünschte Ziel oder den Ort haben, also wird ein Fokus verlangt ohne den ein Zauber ziellos wäre.

2.Der Wirkende nutzt die Worte der Macht um seine Bindung zum arkanen Gewebe zu stärken und die Möglichkeit die gewünschten Fäden aus dem Gewebe zu sondern.

3.Der Wirkende nutzt die Reagenzien um die gefunden Fäden zu speisen und zu stärken.

4.Der Wirkende nutzt die ihm gewährte geistige Kraft um die Fäden in seine Welt zu entlassen.

5. Nun verfügt der Wirkende über die Kontrolle des Zaubers.

Dies soll also die erste Schrift unter Euch sein, Meister.

La’gron


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